Ziegeldach

Montagesysteme für Ziegeldächer – robust, modular & praxisgerecht

In dieser Unterkategorie bieten wir spezialisierte Montagesysteme zur sicheren Befestigung Ihrer PV-Module auf Ziegeldächern. Unsere Lösungen umfassen verstellbare Dachhaken, Adapterplatten und Montageschienen, ausgelegt für unterschiedliche Ziegelprofile. Dank hoher Traglast, flexibler Anpassbarkeit und Witterungsbeständigkeit eignen sich unsere Komponenten für private wie gewerbliche Anlagen. Setzen Sie auf durchdachte Technik, um Installation, Windlast und Dauerhaftigkeit optimal zu meistern.

25,00 

inkl. 0% MwSt. bei Bestellung gemäß §12 Abs. 3 UStG.

5,20 

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24,00 

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8,50 

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3,99 

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32,00 

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16,80 46,08 

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3,55 

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3,90 

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PV-Montage auf Ziegeldächern: Der komplette Ratgeber für eine sichere Installation

Ziegeldächer sind in Deutschland die am weitesten verbreitete Dachform – und damit auch die häufigste Grundlage für Photovoltaikanlagen im privaten und gewerblichen Bereich. Die Montage auf Ziegeln erfordert jedoch spezielles Know-how und angepasste Befestigungssysteme. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei der Installation auf Ihrem Ziegeldach ankommt und welche Komponenten Sie für eine sichere, langlebige Montage benötigen.

Grundprinzip der Ziegeldach-Montage

Anders als bei Flachdächern oder Trapezblechen erfolgt die Befestigung bei Ziegeldächern über Dachhaken, die direkt auf den Dachsparren verschraubt werden. Diese Dachhaken ragen zwischen den Ziegeln hindurch nach oben und bilden die Basis für die Aluminium-Montagesschienen, auf denen später die Solarmodule befestigt werden. Das System ist bewährt, statisch geprüft und ermöglicht eine sichere Installation bei allen gängigen Ziegelformen.

Die wichtigsten Vorteile der Dachhaken-Montage

  • Direkte Lastableitung in die tragende Dachkonstruktion
  • Hohe Tragfähigkeit und Windlastsicherheit
  • Anpassbar an nahezu alle Ziegeltypen
  • Langlebige Konstruktion aus korrosionsfreiem Edelstahl
  • Professionelle Optik durch ebene Schienenführung

Dachhaken: Das Herzstück Ihrer Installation

Die Auswahl des richtigen Dachhakens ist entscheidend für eine erfolgreiche Montage. Verschiedene Ziegelformen erfordern unterschiedliche Hakentypen – und auch die Dachneigung spielt eine wichtige Rolle.

Standard-Dachhaken mit 3-fach-Verstellbarkeit

Unser Edelstahl-Dachhaken mit 3-fach-Verstellbarkeit ist die universelle Lösung für die meisten Ziegeldächer. Die stufenlose Höhenverstellung ermöglicht eine präzise Anpassung an unterschiedliche Ziegelhöhen und Dachneigungen. So erreichen Sie eine perfekt ebene Schienenführung – die Grundvoraussetzung für eine professionelle Modulinstallation.

Die Verstellbarkeit bietet mehrere Vorteile:

  • Ausgleich von Unebenheiten in der Dachfläche
  • Anpassung an verschiedene Ziegelhöhen innerhalb eines Dachs
  • Optimale Ausrichtung für minimale Verschattung
  • Einfache Montage auch bei schwierigen Dachgeometrien

Spezialhaken für besondere Ziegelformen

Nicht jeder Ziegel ist gleich – daher führen wir auch Speziallösungen:

Biberschwanz-Dächer: Die flachen Biberschwanzziegel erfordern angepasste Haken. Unser Biberschwanz-Dachhaken ist speziell auf diese Ziegelform abgestimmt und bietet sicheren Halt. Für höchste Anforderungen empfehlen wir die Edelstahlblech-Variante, die zusätzliche Stabilität bietet.

Tegalit-Ziegel: Diese weit verbreiteten Betondachsteine haben eine besondere Geometrie. Der Tegalit-Dachhaken ist exakt auf diese Form abgestimmt und gewährleistet optimalen Sitz ohne Beschädigung der Ziegel.

Schieferdächer: Für die Montage auf Schiefer benötigen Sie einen speziellen Schieferdachhaken, der die besonderen Eigenschaften dieses Natursteins berücksichtigt.

SL-Rack Systemlösungen

Für professionelle Installationen bietet sich das bewährte SL-Rack System an. Der SL-Rack Dachhaken ist Teil eines durchdachten Gesamtsystems mit aufeinander abgestimmten Komponenten für schnelle, sichere Montage.

Wasserdichte Ausführung: Schutz vor Feuchtigkeit

Jede Dachdurchdringung ist eine potenzielle Schwachstelle. Deshalb ist die fachgerechte Abdichtung rund um die Dachhaken essentiell für die Langlebigkeit Ihres Daches.

Unterlegplatten für sichere Abdichtung

Zwischen Dachhaken und Ziegel müssen Unterlegplatten eingesetzt werden, die sich der Ziegelkontur anpassen. Wir bieten Unterlegplatten in 2mm und 5mm Stärke an. Die dünneren Platten eignen sich für plane Ziegel, die dickeren für stark profilierte Ziegel mit größeren Hohlräumen.

Diese Platten erfüllen mehrere Funktionen:

  • Abdichtung gegen eindringendes Wasser
  • Druckverteilung auf größere Fläche (verhindert Ziegelbruch)
  • Ausgleich von Unebenheiten
  • Schutz der Ziegeloberfläche vor Abrieb

Blechersatzziegel für maximale Dichtigkeit

Bei besonders kritischen Bereichen – etwa in Kehlen oder bei stark beanspruchten Dachflächen – empfehlen wir Aluminium-Blechersatzziegel für Biberschwanz. Diese ersetzen einen kompletten Ziegel und bieten absolute Dichtigkeit bei gleichzeitig sicherer Befestigung.

Alpha-Platten für ästhetische Integration

Für eine optisch ansprechende Lösung sorgen die SL-Rack Alpha-Platten. Diese sind auch in ziegelroter Ausführung erhältlich und fügen sich harmonisch in rote Ziegeldächer ein – ideal bei erhöhten ästhetischen Anforderungen oder in denkmalgeschützten Bereichen.

Montageschienenund Befestigungstechnik

Nach der Installation der Dachhaken werden die Aluminium-Montagesschienen montiert. Diese bilden das Trägersystem für Ihre Solarmodule.

Schienenverbindung und -verlängerung

Für durchgehende Schienen verwenden Sie unsere Aluminium-Steckmuffen. Diese verbinden zwei Schienenprofile formschlüssig und schaffen eine stabile, durchgehende Trägerkonstruktion. Die Montage ist werkzeuglos möglich und spart wertvolle Zeit auf dem Dach.

SideRail für flexible Modulanordnungen

Das SideRail-System ermöglicht eine seitliche Modulbefestigung und bietet zusätzliche Flexibilität bei komplexen Dachgeometrien oder wenn Module in Hochformat montiert werden sollen.

Kreuzverbinder für Querverbindungen

Bei größeren Modulfeldern oder für zusätzliche Stabilität empfiehlt sich der Einsatz von Kreuzverbindern. Diese verbinden parallel laufende Schienen und erhöhen die Gesamtsteifigkeit des Systems – besonders wichtig bei langen Schienenspannweiten.

Befestigungsmaterial und Schrauben

Die Qualität der Schraubverbindungen ist entscheidend für die Langlebigkeit Ihrer Installation. Verwenden Sie ausschließlich Edelstahlschrauben, um Korrosion zu vermeiden.

Tellerkopfschrauben für Dachhaken

Für die Befestigung der Dachhaken auf den Dachsparren benötigen Sie Tellerkopfschrauben. Der breite Kopf verteilt die Kräfte optimal und verhindert ein Einsinken in das Holz. Wählen Sie die Länge passend zur Sparrenstärke – mindestens 60mm Einschraubtiefe sollten erreicht werden.

Elektrische Sicherheit: Erdung und Potentialausgleich

Die ordnungsgemäße Erdung ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben (VDE 0100-712), sondern schützt Ihre Anlage auch vor Schäden durch Blitzeinschläge und elektrostatische Aufladung.

Potentialausgleich mit Alu-Draht

Für den Potentialausgleich zwischen den Montagesschienen empfehlen wir Aluminium-Draht mit 8mm Durchmesser. Dieser wird durchgehend durch alle Schienen geführt und mit Potentialausgleichsklemmen befestigt. So entsteht ein durchgängiger elektrischer Leiter, der alle Systemkomponenten verbindet.

Schritt-für-Schritt: Die fachgerechte Montage

1. Vorbereitung und Planung

Ermitteln Sie zunächst die Position der Dachsparren (z.B. durch Klopfen oder mit einem Balkenfinder). Planen Sie die Modulanordnung und markieren Sie die Positionen der Dachhaken. Berücksichtigen Sie dabei einen gleichmäßigen Abstand von ca. 80-100cm zwischen den Haken.

2. Dachhaken setzen

Entfernen Sie vorsichtig die Ziegel an den markierten Stellen. Verschrauben Sie die Dachhaken mit den Tellerkopfschrauben fest auf den Sparren. Wichtig: Mindestens 60mm Einschraubtiefe in das Vollholz des Sparrens. Legen Sie Unterlegplatten unter die Haken und setzen Sie die Ziegel wieder ein.

3. Schienen montieren

Legen Sie die Aluminium-Montagesschienen auf die Dachhaken und richten Sie diese exakt aus. Verwenden Sie eine Wasserwaage und Schnüre zur Kontrolle. Verschrauben Sie die Schienen mit den Dachhaken. Bei Bedarf verbinden Sie mehrere Schienen mit Steckmuffen.

4. Erdung installieren

Führen Sie den Alu-Draht durch alle Schienen und befestigen Sie ihn mit Potentialausgleichsklemmen. Verbinden Sie das System mit dem Hauptpotentialausgleich des Gebäudes.

5. Module montieren

Setzen Sie die Solarmodule auf die Schienen und befestigen Sie diese mit Modul-Klemmen (Endklemmen an den Rändern, Mittelklemmen zwischen den Modulen). Achten Sie auf gleichmäßige Abstände und korrekten Anzugsdrehmoment.

Wichtige Hinweise zur Statik

Vor jeder Installation sollten Sie die Tragfähigkeit Ihres Daches prüfen lassen. Eine PV-Anlage bringt zusätzliche Lasten auf Ihr Dach:

  • Eigengewicht der Module: ca. 18-22 kg/m²
  • Montagesystem: ca. 8-12 kg/m²
  • Schneelasten: je nach Region zusätzlich 50-200 kg/m²
  • Windlasten: Sog- und Druckkräfte müssen berücksichtigt werden

Besonders bei älteren Gebäuden (Baujahr vor 1980) empfehlen wir dringend eine Überprüfung durch einen Statiker. Die Dachkonstruktion muss die zusätzlichen Lasten über die gesamte Lebensdauer der Anlage (25-30 Jahre) tragen können.

Häufige Fehler vermeiden

Zu wenige Dachhaken

Ein häufiger Fehler: Zu große Abstände zwischen den Dachhaken führen zu Durchbiegung der Schienen und ungleichmäßiger Lastverteilung. Halten Sie maximal 100cm Abstand ein, bei schweren Modulen eher 80cm.

Unzureichende Abdichtung

Jede Durchdringung ohne Unterlegplatte ist eine potenzielle Leckage. Sparen Sie hier nicht – die Kosten für Wasserschäden übersteigen die Kosten für ordentliche Abdichtung um ein Vielfaches.

Falsche Verschraubung

Verwenden Sie ausschließlich Edelstahlschrauben in ausreichender Länge. Verzinkte Schrauben korrodieren über die Jahre und verlieren ihre Haltekraft. Die Einschraubtiefe in den Sparren sollte mindestens 60mm betragen.

Fehlende Erdung

Die elektrische Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden. Ohne ordnungsgemäße Erdung besteht Lebensgefahr und die Anlage entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben.

Wartung und Inspektion

Ein ordnungsgemäß installiertes Montagesystem ist nahezu wartungsfrei. Dennoch empfehlen wir jährliche Sichtkontrollen:

  • Überprüfung aller Schraubverbindungen auf festen Sitz
  • Kontrolle der Dachdurchdringungen auf Dichtigkeit
  • Sichtprüfung auf Korrosion oder Beschädigungen
  • Überprüfung der Erdungsverbindungen
  • Kontrolle der Modulbefestigung (Klemmen)

Nach Sturmereignissen oder starkem Schneefall sollte eine zusätzliche Kontrolle erfolgen. Kleinere Nachbesserungen sind meist problemlos möglich und verhindern größere Schäden.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Das Montagesystem macht etwa 8-12% der Gesamtkosten einer PV-Anlage aus. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 10 kWp Leistung können Sie mit Materialkosten von etwa 800-1.200 Euro für das Montagesystem rechnen. Diese Investition ist gut angelegt, denn ein qualitativ hochwertiges System:

  • Hält die gesamte Lebensdauer der Anlage (25-30 Jahre)
  • Verhindert teure Reparaturen an Dach und Modulen
  • Optimiert den Ertrag durch korrekte Ausrichtung
  • Erhält den Wert Ihrer Immobilie
  • Erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen

Fazit: Qualität zahlt sich aus

Die Montage auf Ziegeldächern ist technisch anspruchsvoll, aber mit den richtigen Komponenten und sorgfältiger Ausführung problemlos realisierbar. Investieren Sie in hochwertige Dachhaken, verwenden Sie ausreichend Unterlegplatten zur Abdichtung und achten Sie auf korrekte Erdung. So schaffen Sie die Grundlage für eine sichere, langlebige PV-Anlage, die über Jahrzehnte zuverlässig sauberen Strom produziert.

Bei Jura Alutec finden Sie alle benötigten Komponenten für Ihr Ziegeldach-Projekt – von einzelnen Dachhaken bis zum kompletten Montagesystem. Unsere Produkte entsprechen allen deutschen Normen und sind durch langjährige Praxiserfahrung bewährt.

Sie haben Fragen zur Montage auf Ihrem speziellen Ziegeldach? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen die passende Lösung zusammen!

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Befreiung von der Mehrwertsteuer:

  • Privatkunde mit Anschrift in Deutschland
  • Solaranlage bis 30kwH
  • wohnungsnahe Errichtung der Anlage
  • gewerblicher Weiterverkauf ausgeschlossen

Keine Befreiung von der Mehrwertsteuer:

  • Geschäftskunde
  • Anschrift außerhalb Deutschlands
  • Solaranlage größer als 30 kwH